Archiv für November 2008

22
Nov
08

Die Frauenmörder

Über der von Grauen Meinungseminenzen verordneten political correctness ist eine Facette komplett in Vergessenheit geraten. Wohl auch deshalb, weil sie zuvor auch gar nicht in entsprechenden Bewusstseinsprozessen Fuß fassen konnte : Das Frauen-Handling.

Es wird zwar an vielen Orten eifrig “gegendert”, doch zumeist unter Ausschluss der Öffentlichkeit, als handle es sich um reine Pornografie. Will heißen, eine eventuell empfängliche Öffentlichkeit kann an derartigen Bewusstseinsprozessen erst gar nicht teilnehmen. Statt dessen müssen wir bei unserem Bewusstseinstraining um die Einführung der Homo-Ehe besorgt sein, uns kollektivschämen für den österreichischen Folterstaat, welcher renitente Kleinbarone der schwarzen Drogendealerszene in der Zelle sterben lässt (weil Baron Nahrungsaufnahme verweigert, um dieserart Republiksgesetze außer Kraft zu setzen), wir müssen termingetreu das Hitlertum und seine Toten serienfeiern, ohne dabei Israel wegen der Akutgefahr eines erneuten, heute iranisch präparierten, HCs unterstützen zu dürfen. Und wir müssen uns per Gewissensreflex tief verbeugen vor den religiösen Gefühlen von Rechtsgläubigen, seien diese Moslems, Hindus oder Buddhisten.

 

Indien und China – die großen Spiritualreiche

Wir sollen uns nämlich wohlverhalten eingedenk der Tatsache, dass Hindu- und Buddhistenreiche wie Indien und China zu den neuen Großmächten heranwachsen. Die EU und Vertreter der ihr angehörenden Staaten befinden sich inzwischen unentwegt auf Huldigungsfahrten zu den Heiligtümern des neuen Pilgerkapitalismus. Man will Geschäfte machen, Projekte, Deals und Knowhow anbieten, das von den Agenten der Neuheiligen längst gestohlen wurde und risikolos Anwendung findet. Man will die künftigen und stark wachsenden Riesen mild stimmen und für sich gewinnen – und wird dabei zum Lächler, der alles weiß, aber so tut, als wüsste er nicht.

Während Indien Milliardenkapital in seine Atomrüstungsindustrie buttert und gleichzeitig die weltweit besten IT-Programme betreibt, vegetiert mehr als die Hälfte seiner Population unter der Gürtellinie des existenziell Zumutbaren. Frauen und Kinder gelten als Besitz des Mannes und dessen männlichen Umfeldes, sie werden verkauft, versklavt, geschändet, zu Tode geprügelt oder müssen sich zu Tode arbeiten. Weibliche Neugeborene werden erwürgt, verbrannt, vergiftet, in den Müll geworfen, wo bereits tausende abgetötete weibliche Föten schimmeln.

Hinduistische Spiritualideologie sieht ein grausames Kastenwesen vor, sowie die heute noch obligate Witwenverbrennung und zumeist nicht bewältigbare Mitgiftforderungen von Seiten der Bräutigame. Oft wird eine Braut erschlagen oder angezündet, wenn sie und ihre Familie den unverschämten Mitgiftsforderungen nicht nachkommen kann. Hindu-Love. Frauenmord und Kinderarbeit als ethische Grundlage eines Wirtschaftsriesen, der übrigens auch bei westlichen Späthippies wenig an Sympathien eingebüßt hat.

Zwar hat der indische Staat Gesetze erlassen, um solchen Missständen Einhalt zu gebieten, doch ein Volk von Analphabeten schert sich nicht um den Buchtsaben des Gesetzes. Glaube und Traditionen geben die tatsächliche Richtung vor. Das Ergebnis solcher Strategie nähert sich einem eklatanten Frauendefzit in der indischen Gesellschaft, was naturgemäß das männliche Schwulentum und die Bedeutung von sich prostituierenden Transvestiten erhöht. Offenbar ist es naturbedingtes Ziel jeder archaisch-patriarchalen Gesellschaft mir starker Religionsbindung, seine Frauen zu schänden und schließlich auszulöschen.  Ein Mechanismus, der um keinen Preis erkannt werden will.

 

China – der stinkende Lächler 

China ? Die sanften Buddhisten des chinesischen Neo-Kommunismus haben vor geraumer Zeit die Ein-Buben-Gesellschaft ausgerufen. Eigentlich sollte das Postulat die ein-Kind-Familie ergeben. Doch nur ein Bub darf im Patriarchat China Kind sein, so hat es die chinesische Gesellschaft verstehen wollen. Dem Zipferl wird gehuldigt – sei es im Buddhismus, im Islam oder in der skurrilsten aller Religionen, dem Hinduismus. Religionen sind demnach ungleich stärker als Säkularideologien wie Kapitalismus und Kommunismus. Auch in China wird an der weiblichen Existenz gesägt. Wieviele Tonnen weiblicher Föten landeten in Chinas Müllbergen ? Stinkt es deshalb so in China, weil die stillen Massenmorde an der nachkommenden Weiblichkeit langsam überborden ? Hat es im China der Menschenunrechte nicht schon immer gestunken ? Das Reich der Mitte wurde dennoch zum meistumworbenen Tonangeber im globalen Ringelspiel.

Die Ausrottung des Weiblichen stört keinen Wirtschaftdelegierten, ja nicht einmal Frau Merkel, die vor lauter wichtigen Männern die wirkliche Welt nicht mehr sieht. Nach ihr Steinmeier. Und der sieht sowieso nur seinesgleichen. Außenhandel stinkt offenbar genauso wenig wie Geld. Dahinter geht das Morden und Schänden weiter, dem nichts in der Welt Einhalt gebieten könnte. Es wird nicht erkannt, nicht wahrgenommen, nicht bedacht, weil es jeden Frauenmörderstaat als solchen charakterisieren müsste. Und schließlich stünde man ja fast alleine da. Mitmachen also heißt das Gebot der Stunde. Ohne Geschäft kein Profit.

19
Nov
08

Wie blöd sind wir ?

Jeder Berufsfurzer verfügt in diesem Land über eine entsprechende Ausbildung und ein Vorzeigediplom. Wer einen gehobenen Posten beim HOFER (Aldi) anstrebt, braucht hierfür einen überdurchschnittlichen Uni-Abschluss. Selbst eine Abortfrau benötigt exzellente Referenzen, um an Job und Geld zu kommen. Die legeren Zeiten scheinen vorbei, da man sich – oftmals ohne Befähigungsausweis – erst nach Erhalt der Tätigkeit profilieren konnte, oder auch nicht. Nur mehr die “Berufe” Hur und Zuhälter kommen offensichtlich noch ohne Sub Auspiciis- Nachweis aus. Könnte sich auch noch ändern, denn wir halten was auf Bildung und Ausbildung.

Mercedes gegen PISA

Österreich – ein Bildungsland. Deutschland – ein Hochbildungsraum. Wer’s glaubt ! Deutschland sollte bald keine PISA-Studien mehr veröffentlichen, solange es nicht einsehen will, dass das landesweit getrübte Bildungstassentum nicht mehr ausschließlich der deutschen Geisteskredenz zuzuordnen ist. Was für ein gejammertes Entsetzen über die wundersame Vermehrung des funktionalen Analphabetismus ! Ja, woher hamma denn den (plötzlich)? Genau das muss man sich fragen, tut man aber (nicht gern). Denn dazu bräuchte es das Einsehen, dass Massenzuwanderung von Vorderasiaten, die einem dörflich-feudalen Analphabetsimus entstammen, dem deutschen Staat eine Nachkommenschaft überlassen, der es traditionsgemäß genauso hält wie die liebe Elternschaft. “Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht”, heißt es bei uns in Österreich. Warum Schule, Bildung, Arbeit, wenn der Mercedes auch ohne derlei zu haben ist ? Welche zertifizierte Voraussetzung benötigt also ein Empfänger deutscher/österreichischer Sozalhilfe ?

 

Erfolg der Ignoranz

Bildung ist für archaische Dorfbauern aus Anatolien keinerlei Anreiz, im Gegenteil. Ihre Religion ist denn auch nicht gerade ein Motivationsherd für das Erreichen solider Ausbildung, geschweige denn eines Studiums. Nachwuchs wettzüchten, Religionsterror verbreiten, bräutlichen Nachschub aus dem heimischen Dorf organisieren, deutsche Stütze kassieren und ständig die Forderung nach “Anpassung” stellen. Ja, tatsächlich : Anpassung der hiesigen Umstände an das mohammedanische Dorfbauerntum – und nicht etwa umgekehrt ! Und sie wird auch gewährt, wenn auch schleichend. Könnte schneller gehen, meinen die Muftis beleidigt.

Die Unterwanderung von Pflichtschulklassen mit dem Nachwuchs aus der orientalischen Archaik hat schließlich Folgen. Nicht etwa erst seit gestern oder heute. Seit Jahrzehnten hat sich etwas aufgebaut, das den generellen Abbau intellektueller Fähigkeiten im schulischen Bereich rapid beschleunigt : den Ab- und Verfall des elementaren Pflichtniveaus, dem eine völlig enervierte Lehrerschaft verstört gegenüber steht und schließlich beschuldigt wird, gar dessen Verursacher zu sein. Das ist blanker Zynismus.

Importierter Analphabetismus

Sukzessive wurde der Lehrerstand mit Missachtung gestraft und der Verwahrlosung preisgegeben, weil allein gelassen, demoralisiert durch verweigerte Loyalität seitens der Behörden und Eltern. Kaum ein Berufsstand hat soviele Feinde, bleibt so un-erhört und wird letztlich stigmatisiert, als trüge er die alleinige Verantwortung für die Bildungsmisere an der Basis, während das operierende, nichts wissen wollende Gutmenschentum zu seinen eigenen Gunsten Imagepflege durch Schuldverteilung betreibt, will heißen : die Augen verschließt vor der Tatsache, dass man zum Einwanderungsland für einen neuen Alt-Analphabetismus geworden ist, der inzwischen unausrottbar scheint. Wenn sich nämlich innerhalb mehrerer Dekaden an einem Personenzustand nichts ändert, dieser – trotz gegenteiliger und unterstützender Bemühungen von außen – sogar immer schlechter wird, dann ist der Patient unheilbar krank. Oder gen-manipuliert?

Was ist los mit den Wandertürken, die es zuhauf in unsere Bildungsländer zieht ? Bildung kann es ja wohl nicht sein, was sie hierher lockt, denn gerade diese meiden sie wie ihre Religion das Schwein. Inzucht durch systematische Verwandtschaftheirat, Sprach- und Kulturverwahrlosung, Desinteresse an gesellschaftlichen Prozessen und der Teilnahme daran, selbstgewollte Abschottung, Bildung geschlossener Kontra-Gesellschaften, Versklavung von Frauen und Kindern – diese “Qualitäten”, die hierzulande inzwischen als erfolgreich überwunden galten, halten heute wieder ungebremst Einzug in unsere Breiten, und man verschweigt tunlichst (aus “humanitären” Gründen?), dass dieser Zuzug archaischer Qualitätsstandards massiven Einfluss auf unser gesellschaftliches Geschehen nimmt, sei es sozial, bildungspolitisch, demokratisch, juristisch, ethisch, menschenrechtlich, etc…

 

schlusswort folgt…

17
Nov
08

Der Mainstream und seine Schreib-Prinzen

Wohl selten zuvor waren die Architekten des denkerischen Gleichklanges so überzeugt von sich und ihrem Werk. Diejenigen, die sich einst kühn “Aufdecker”, “Provokateure”, “kompromisslose Kritiker” udgl. nannten, irrlichtern heute als Diven durch die “Seitenblicke”, eine Sendung, welche Emporkömmlingen mit Prominenzfaktor huldigt, auf dass sich ihr Gefieder telegen blähe. Man wird dort auch interviewt, kurz freilich, denn im Vordergrund soll Glamour den kleinbürgerlichen Nächten im Draußendunkel leuchten.

Wie sie strahlen, die einstigen Aufdecker und Provokateure ! Gelverschmierte Haare, solariumgegerbte Gesichtshaut, reparierte Zähne, schick im Anzug, leger im sportlichen Outfit. Man fährt Ferrari (lacht dazu), Yacht (Blick in die Ferne gerichtet), lebt im Loft (selbstverständlich) und hat es gut (na und?). Ein Leben der Gefälligkeit, für das es Gefälligkeiten braucht. Schreiben tut man schon lange nicht mehr selbst, man lässt schreiben. Macht sich hochbezahlt.

Man ist stolz auf seinen fleißgen Stab. Die Arbeitsameisen strömen täglich aus, um aufzudecken, wie es der Chef will. “Tragen Sie Pyjama oder Nachthemd ?”, “Wie schlafen Sie bei Vollmond ?”, “Haben sie lieber Sex bei Neumond oder in der dritten Adventwoche ?”, “Was bringt das Christkindl diesmal Ihrem Lebensmenschen zu Weihnachten ?”, “Ist Jeannine’s Lippe gebotoxt oder echt?”. Solches und Ähnliches muss den Österreicher dauerbeschäftigen. Wer sind die Stilikonen, was trägt New York ? Die besten Adressen in Kitzbühel und der neue Starkoch auf der Saualm. Itzibitzi.

Aufdecken. Im Moment sind Geld und Weltfinanz an der Reihe. Endlose Interviews mit der kapitalistischen Embeddedheit. Dazwischen Seitenblick ins eigene Börserl. Wos ? Scho wieda a poa Neetsch valuan ? Teife ! Weiter aufdecken : Zilk -a schöne Leich’! Haida – eine, die nicht kalt wird. C’est la vie..  Gemma kompromisslos aufdeckn !

Das PROFIL setzt seinen Textbeton ins Heft. Herz ? Hat der SPIEGEL mehr. DerSTANDARD schreibt überhaupt nur mehr über Geld. Die KRONE regiert unterirdisch. Alles andere : noch unlesbarer. In schlechtem Deutsch wird noch schlechter informiert, doch kaum über das, was den Menschen wirklich untern den Nägeln brennt. Man lege drei Tageszeitungen nebeneinander und vergleiche : Jede schreibt das selbe, jede schreibt gleich langweilig, jede informiert gleich und informiert gleich nicht. Es schreiben Journalisten, die oft noch gar nicht zu leben begonnen haben. Oder solche, die immer schon geschrieben haben (und immer noch nicht leben), heute mit fettem Geldbörserl und Wanst, zwischen Feinwein und Feinspitz im Feintempel. Ostenhof schlazt gegen die feigen EURO 2008-Österreicher, weil die seine Frau beschimpft haben, als sie mit dem türkischen Wimpel am Auto durch das fußgeballte Wien fuhr. Ist schon eine Weile her, aber solche Infos vergisst der Leser halt nicht.

Kurz vor dem Herzinfarkt zeigten sich neulich die Post-Moralisten, als die Testosteronis St.Rache und Haider ihre Siege bei der Wahl einfuhren. Der Flaschengeist Hitler und der Holocaust wurden umgehend beschworen, immer eingedenk der toten Juden, während für die lebendigen in Israel zum Beispiel kaum ein solidarisches Wort fällt. Dort, im Nahen Osten, droht ihnen sogar der nächste Holocaust, aber bei den braven Moslems dürfen wir es uns ja nicht verscherzen! Darum feiern wir, zur klammheimlichen Freude passionierter Antisemiten und Islamisten,  in ständiger Wiederholung den Tod so vieler Juden, damit wir uns immer erinnern. Nur bloß nicht an die Gegenwart, die auch uns ein wenig bedroht. Wir haben ja noch den Dialog.

Analysen über den politischen Islam und dessen Ziele in Europa gibt es keine, wo wir doch eigentlich so viele Experten haben. Das Schweigen der (ungefragten) Experten aber macht uns zu unwissenden und willigen Gläubige(r)n einer Medienreligion, die sich ausschließlich selbst zelebriert, und das ergibt Mainstream. Ein Hochamt, täglich verrichtet, ein Massenmahl der Mediokrität und darunter. Kein Impuls zur Höheren Ehre der Wahrheit, der Erfahrung oder der Aufklärung über das Kontemporäre stören die tägliche Messe, die sich offenbar nur an sich selbst zu messen braucht. So eine mögliche Definition.

Die deutsche Sprache wird professionell verhudelt, Aussagen haben keine Essenz, geschweige denn Quint, Fakten werden zu zwei Drittel verschwiegen. Geht es aber um Haiders Untergatte, wird man wühlerisch. Da soll der Leser detailiert hineinriechen, weil die Materie offenbar mit seinen Lebensumständen streng korreliert. Prominente und deren Schreibschatten überschätzen zuweilen die Wichtigkeit ihrer Präsenz im Leben des Nachrichtenempfängers. Letzterer findet sich tatsächlich kaum wieder in der Hybris der Meinungsmacher, die in ihren kahlgestylten Lofts Höhenfurzen üben. Und so wird Meinung gemacht : Man spielt mächtigen Backenfalter und bläst unwesentlich, aber laut gen Horizont, dorthin, wo das Leben sich nicht mehr abspielt. Darunter fließt ein grauer träger Fluss. Entfärbt und unfroh. Die Fischer hat er vertrieben, weil er ausgefischt ist. Jetzt schwimmen wir darin und fangen langsam zum Stinken an, weil sich echte Meinungen verduftet haben.

16
Nov
08

Grün und Roth

Change auf Grün

Der grüne Türke müht sich ab beim  Freudentrommeln mit (oder gegen)) seine/r jovialen Kommilitonin Claudia Roth. Cem Özdemir wurde in das Parteivorsitz-Doppel gewählt und muss nun wirklich beweisen, wie Grün er ist.

Es wird ihm schwer fallen, denn Grün zu sein, ist kaum einem Türken ein echtes Anliegen. Grün-Politik wird in türkischen Traditionsgenen nicht weitergegeben, weil es dafür keinerlei Erfahrungsboden gibt. Wohl ist Özdemir deutscher Staatsbürger, nennt sich selbst einen “Anatolischen Schwaben”, in der Meinung, das sei originell, in Wahrheit klingt es nach Anbiederung und weniger nach Grünem Glaubensbekenntnis.

In kaum einer Partei finden Migranten leichter Zugang als bei den Grünen. Den deutschen Grünen gilt Özdemirs Migrationshintergrund sogar als Markenzeichen, wenn nicht als Auszeichnung. Auf diese Leistung kann er ja wirklich stolz sein… Ansonsten hat Özdemir noch nicht viel überzeugendes Grünzeug abgeliefert, obwohl ihm die Machtteilung mit Frau Roth einiges an Toleranz abverlangen wird, was für einen Türken einem Grünen Reifezeugnis gleichkommt. Recht groß kann er demnach nicht werden, und das ist vielleicht gut so, wenn man bedenkt, dass hinter jedem einigermaßen nützlichen Deutsch-Türken der türkische Staat mit seinen Geheimdiensten sitzt.

Özdemir ist zumindest früh genug so schlau gewesen zu erkennen, wo er mit seinen special skills – nämlich Ausländer zu sein – auf Anerkennung stößt und wo eine leicht zu bewerkstelligende Karriere lockt. Gibt es darüber hinaus eigentlich noch andere Qualifikationen, um bei Grünen Begeisterung und Zustimmung zu ernten oder genügt es, einfach eines der Trotz-Images dieser in Wahrheit so sonderbar gesellschaftsfeindlichen Klientel zu bedienen ? Mit ihren Imperativen des Wir-werden-es-euch-Spießern-schon-zeigen  haben auch die hiesigen Grünen bewiesen, wer auf ihre Unterstützung zählen kann : Homosexuelle Heiratsmänner, als kriminell eingestufte Tierschützer, islamische Religionsfanatiker, illegale Asylanten, udgl.

Wäre es den Grünen mit ihrer Frauenpolitik ernst, müssten sie eines baldigen Tages eine islamische Turbanfrau an ihre Spitze wählen, am besten die schwarzverhüllte Konvertitin Mona. Libertäre, deutsche Typinnen wie Claudia Roth stünde dagegen bloß für angepasstes Bürgertum, doch solche gibt es schon zuhauf bei den Konservativen. Den Grünen wird man deshalb noch dankbar sein müssen für ihre multiplen Kulturimpulse, welche die drohende Sklerose unserer allzu elastischen Gesellschaft zu bannen vermögen.

14
Nov
08

Österreich und seine Karpfen

Daheim ist einer oft nichts

Es wird wohl anderswo nicht anders sein. Nur ist Österreich doch ein wenig “anderser” als andere anderswo. Denn das Eigene zählt nicht viel. Soviel zu Österreichs Vertrauen auf Erzeugnisse seiner begabteren Auswüchse.

Wer es als Österreicher zu etwas bringen will, zum Beispiel zu Respekt, Anerkennung für sein Produkt, zum Wahrgenommenwerden als kreative Persönlichkeit, geht am besten so früh wie möglich ins Ausland. Und zwar in ein solches, wo vor allem künstlerischer Darstelllungswille etwas zählt. Und bestenfalls kehrt man nie wieder heim, wo einer nicht daheim sein darf, der die Gewöhnlichkeit des Daheimigen irritiert. Österreich ist ein Rausschmeißer seiner sensibleren und begabteren Kinder. Umso mehr pflegt Österreich längst Verstorbenes, das seiner Gegenwart nicht mehr zur Herausforderung werden kann. Mit Verstorbenem wird nämlich umgegangen, wie es einam passt. Man lässt es “leben”, zuweilen unermüdlich wiederaufleben, oder verbannt es aus dem Nestgewissen.

Begabung – Ausdruck des Lebendigen

Der Tod des Begabtentums ist das Therapieprodukt eines nationalen Netzwerkes, das stest die gleichen und selben alten Fische hegt. Dick gewordene Karpfen mit schwammigern Fettschichten ums Gemüt. Den ranzigen Algenkranz ums caesarische Fischhaupt gewunden. Man ist verkumpelt, verschworen, hält zusammen, bis die Netzlöcher so eng geworden sind, dass das Netz schließlich zum Sack wird. So gesehen ist Österreich eine geschlossene Tütengesellschaft, die keinem Einlass gewährt, der es wagt, etwa ein mit Talenten begnadeter Österreicher zu sein. So einer muss gehen, falls er nicht den Freitod in der Heimat bevorzugt.

Häme ist eigentlich keine typische Karpfeneigenschaft, doch der österreichisch-säckische Netzkarpf hat gut Hämen. Schließlich hat er es geschafft, in einem der Säcke der Verschworenen Aufnahme zu finden, wo man sich gegenseitig kleine Würmchen ins feuchtkalte Maul schiebt. Bis man stirbt. Ein Karpf lebt lange, wenn’s ihm gut geht. In der Zwischenzeit bereichert österreichisches Begabtentum ausländische Kunst – und Kulturlandschaften, von der bockigen Heimat wenig beachtet bis totgeschwiegen, wobei der heimische Karpf mit wenig Konkurrenz zu rechnen hat. Das tut ihm wohl und er wird frech. Schnappt nach allem, was seine Reuse umzingelt – falls es einer wagt. Karpf sieht nicht, dass der “andere” frei ist….

Dem Nicht-Erkennen-Wollen des Außergewöhnlichen liegt ein ängstlich konnotiertes Konkurrenzproblem zugrunde, wobei sich ein Begabter oft nur öffentlich äußern, seine Signale nach Außen absenden will. Doch für dergleichen hat der Karpfenpool Österreich wenig Sinn. Ein Äußerer wird schnell auf Eis gelegt und somit ein Innerer, Einsamer.

Ein Kaiser, wer Österreich verachtet ?

Erfolg wird allerdings der haben, der das karpfische Umfeld, also das Land Österreich und seine Menschen, verunglimpft bis verachtet. Handke, Thomas Bernhard, Peymann, Schlingensief, Luc Bondy - ihnen war einst der karpfische Jubel gewiss. Sind sie deshalb nicht mehr da ? Was hat sie eigentlich vertrieben, wo ihnen doch so ungeheuer gehuldigt wurde ? War es gar die verbliebene Müffelmäßigkeit einer Karpfenrepublik, in welcher sie hätten Kaiser sein können ?

Ein Karpfen frisst keine hausgebackenen Krapfen, es sei denn, er muss. Aber solange er nicht muss, wird er seinen säuerlichen Hausbeluga kauen und wieder auslegen, den dann die Republik fressen muss, selbst wenn sie darüber vor Langeweile verfettend stirbt. Österreich fischelt – wie seine Medien. Das stickigste Karpfenbiotop des Landes. Fischer heißt zwar der Republikspräsident, doch von diesem geht kaum ein impulsträchtiger Impetus aus, kein Fangimpuls. Österreich schläft lieber über sich selbst ein, unwillens das zu suchen, was Frischluft in seine abgestandenen Schlosstümpel pumpen könnte. Es könnten sich ja Forellen niederlassen. So bleiben Karpfen gern unter sich.

13
Nov
08

Schimmel und seine Pilze

Wer sein Marmeladeglas dem Schimmel überlässt, hat bald ausgefrühstückt. Schimmel und seine Pilze brauchen einen Wirt, dem sie die Süße herausfiltern, damit er später ausgedörrt und unsüß in sich zusammenfällt. Diese Bitterkeit ist auch jedem Staatsgefüge inhärent, das seine Pilzkulturen zuwenig kennt und sie gewähren lässt.

Schrieb ich in “Challenge” von elitären Langfingern, denen der Staat zum großzügigen Wirt gereicht, so meine ich heute andere Langfinger. Ich meine unverblümt und ohne jeglichen Gewissensbiss jene Einwanderer, die Wirts-Staaten von unten und innen aushöhlen, deren Definition von Toleranz ihnen zur Aufforderung wird, sich unbefugt und ohne Maß zu bedienen und diese Wirte obendrein unflätig zu verhöhnen. Geberstaat und Gastvolk werden immer häufiger Ziel von demütigenden Angriffen seitens solcher Zuwanderer, die außer Bedürftigkeit, sei sie materiell oder geistig, auch noch mehr oder weniger kriminelle Charaktereigenschaften mitbringen. Bestens informiert über die Schwächen eines Sytems, das von juristischer Sophistication nur so strotzt, nutzen diese “fremdbestimmten” Pseudo-Juristen aus den Ställen des hinteren und vorderen Orients, des Kakasus oder des Balkans, jede Lücke, die ihnen ihre - oft heimischen – Agenten in akribischer Feinarbeit aus dem Gesetzeskörper herausgeschabt haben. Dort setzt die Pilzkultur an.

Schon vor 25 Jahren gab es türkische Familien, die für die gleichnamigen Kinder der in der Türkei verbliebenen Verwandtschaft Kindergeld kassierten, weil sie diese über einen bestochenen Muchtar als ihre eigenen erklären ließen. Türkischen Übersetzern wurde viel Geld angeboten, damit er bei den Führerscheinprüfungen die richtigen Antworten gab, während der Prüfling irgend etwas aus der Heimat erzählte. Das sind nur zwei harmlose Beispiele einer Sippenbevölkrung, die, seit es sie gibt, mit feudalistisch-kleinmafiosen Strukturen aufgewachsen ist.

Deren nach Österreich mitgebrachten oder hier geborenen Kinder werden nicht gemäß österreichischen Werte-Codices sozialisiert, sondern ganz im Sinne der Dorftürkischen oder Balkanesischen. Im Kaukasus hat sich als einziges Gesellschaftsmodell der Dauerkrieg etabliert. Zuwanderer aus diesen Gebieten bringen immer entsprechende Sozialisationswerte mit. Und damit gedenkt man auch hier zu überleben.  Wegen der Absenz von Krieg und Mafiastrukturen stellt man dergleichen eben selbst her. Schließlich ist man importbewusst.

Österreich hat sich, für jeden allmählich unschwer erkennbar, als Einzugsland hauptsächlich für ungebildete, wenig nützliche, in der Regel feindselig gesinnte, halb- bis vollkriminelle Dauerbrenner etabliert. In den Gerichten halten terroraffine Islamisten den Staat zum Narren, in den Pflichtschulen kollabiert das multikulturelle Leistungsniveau bis unter die Wahrnehmbarkeitsrenze. Aus unergründlichen Löchern quellen blutjunge, in Sack und Asche gekleidete Turbanbäurinnen auf österreichische Straßen, – die Gebärerinnen der “österreichischen” Zukunft -, deren junge Kerle bereits vormittags in türkischen Vereinslikalen aus- und einstreunen. Keine Arbeit, Hauptsache modernstes Handy. Wer arbeitet bei denen überhaupt ? Mit welchen Mitteln wird hier die neo-österreichische Zukunftsarchitektur erbaut ? Sind wir blöd ?

12
Nov
08

Challenge

Der Zauber des Wechselgedankens

Barak Obama’s Change-Postulat ging um die Welt wie ein Zauberwort. Gehört wurde es in allen Winkeln des Planeten, doch was mag es bewirken ? Wünscht sich überhaupt jeder einen Change ? Und wer wünscht sich ihn nicht ? Gibt es noch einen Status Quo, der so brauchbar ist, dass er es wert ist aufrecht erhalten zu werden ? Hat nicht das Jüngste Finanzgericht dafür gesorgt, sämtliche gültigen und wirksamen Strukturen in Frage zu stellen ?

Dichtete man der Welt einen Charakter, eine Persönlichkeit an, müsste sie eigentlich die Schnauze voll haben von den Mechanismen, die sie heute gegen jede Vernunft drehen. Was noch alles soll aus ihr herausgequetscht werden, was noch ist ausbeutbar, verfügbar für die paar wenigen Langfinger, die alles in Gold zu verwandeln trachten, nur nicht den Lebensrahmen für Millionen von Erdenbewohnern. Ihnen bleibt buchstäblich der Restdreck, den Langfinger in der Regel hinterlassen. Man möchte, sollte ihnen das Handwerk legen. Endgültig.

Wem gehört die Sonne ?

Time for change ? Mitnichten ! Selbst wenn sich ein wilder, globaler Klimawandel bemerkbar machen will : Langfinger greifen ungebrochen nach der Sonne, die sie schon x-mal gekauft und wiederverkauft haben. Ihnen gehört alles. Wer den Atem des Geldes versteht, jede Sekunde inhaliert, ist Master of the Universe. Wer vermag sie zu stürzen ? Ein neuer Amerikanischer Präsident, in dessen Rücken wieder nur altbekanntes Lobbytum lauert, um die alten Hebel in Bewegung zu setzen, die stets Gewinne privatisieren und die Schäden der Allgemeinheit zum Fraß abladen ? Nein, so wird es nicht gehen. Das Ende eines Prinzips muss auch das Ende der Verursacher dessen sein.  Das hieße : Tod den Langfingern. Und ihren Möglichkeiten.

Keine Spezies der Welt vermochte sich so gut abzusichern wie sie. Sie sind anonym, unermesslich reich, nicht greifbar, überall zu Hause und nirgends. Sie sind gesund, wohlgenährt, besitzen alles, was die normale Vorstellungskraft übersteigt, und werden von einem Netz getragen, das für die fettesten Fische perfekt und immerwährend sorgt. Sie drehen die Welt nach ihrem Atemrhythmus, wenngleich dieser übel riecht. Weil alles Seelenlose übel riecht.

Triebfeder bestimmt Timing

Mit diesem Sturz der Welt in ein nie da gewesenes Chaos haben die Langfinger eines gezeigt : die Reduktion des Universalen auf simplen Egoismus, auf das Prinzip Gier und Geiz, auf Todsünden am Schöpfungsgeschehen, welches ein Langsames ist. Rasend und Langsam vertragen einander nicht.

Langsamkeit ermöglicht Entstehen von Über- und Durchschaubarem. Langsamkeit ist Souveränität. Gierende Hektik nach Optimalem ein Parameter für späteren Absturz. Die Welt stürzt sich hierfür in Kriege und Hungersnöte, lässt es sich gefallen, dass Langfinger das Schicksal beschleunigen. Auch, und gerade, den schnellen Tod, der sich nicht einmal Zeit für seinen Auftritt nehmen kann. Langfinger sind Todesengel.

Alles, was ihr Griff berührt, verdorrt, nachdem sie sich der Substanz bemächtigt haben. Vampire ziehen die Fäden der Weltgeschicke und keiner stellt sie in Frage. Ihr System, ihr Strukturennetz, wird nun repariert und für den nächsten Fischfang fein gemacht. Das Unfette fällt durch, Fett schwimmt oben, hängt im Netz. Vampire sind immer hungrig. Stets auf Biss aus.

Politik als Herrin über Finanz&Wirtschaft ?

Die Politik müsste das Primat über die (Finanz-)Wirtschaft zurückerobern und die Langfinger unschädlich machen, ihr Vermögen pfänden, sie lebenslang in Gefängsnisse sperren. Wird sie das tun ? Wohl kaum. Die Hydra lauert schon im Paternoster auf die nächste Etage. Sie bringt das selbe System im Aktenkoffer mit, die selben Mechanismen, die sich nur jetzt – zwischendurch – ein wenig mäßigen müssen. Danach geht’s ab wie gehabt.

Change. Wohin ? Was müsste man vernichten zugunsten eines echten Wechsels ? Ich wüsste es wohl. Das Langfingertum, das auch den Namen “psychotischer Kapialismus” tragen könnte. Doch so einen mächtigen Gott hat die Welt noch nicht geboren, der diese challenge auf nehmen wollte.




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