Archiv für Dezember 2008

12
Dez
08

Autonome und ihre Verbündeten

Das Schweigen der Harmonika

 

Ähnlich geartete Kräfte haben die Eigenschaft, einander zu geeigneter Zeit zu finden und ein Stück Weges gemeinsam zu beschreiten. Temporär oder für immer, sei hier dahingestelllt.

Das eiserne Schweigen der Medien über die Entwicklungen in europäischen Ländern wie Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Dänemark und neuerdings Griechenland, mag uns zu denken geben. Man erfährt über diese Länder nicht nur nichts ( außer es findet irgendeine Wahl oder ein Waldbrand statt), sondern die Ignoranz gegenüber den sozialen Braustufen, die  sich in den genannten Ländern hochmultiplizieren, soll den Eindruck erwecken, alles sei ebendort in schönster Butter. Die Harmoniesucht der Medien geht sogar soweit, ihre Berichterstattung, wie jüngst im Falle Griechenlands, derart zu drosseln, dass sogar auf Ursachenerklärungen gänzlich verzichtet wird, falls einmal etwas Unharmonisches geschieht.

 

Griechenland – die Zazikeninsel

Griechenland, wo seit gut einer Woche der soziale Hochofen brennt, soll offenbar als selige Urlaubsidylle erhalten bleiben, wo kein Lüfterl das Dasein trübt. In Konfrontation mit Bildern aus Athens tobendem Innenstadtfiasko aber fragt sich der Beschauer, was denn wohl plötzlich in die Griechen gefahren sein könnte. Eine Stadt in Aufruhr, Rauchwolken, Schlägereien, Tumulte, Massenaufläufe mit hohem Gewaltpotenzial, Scherben, Stöcke und Steinhagel flirren durch den mediterranen Äther, als taumle der sonst so sanfte Grieche plötzlich im Delir. Auch Polizei gibt es im Kochtopf der entfesselten Kräfte – mit eingezogenen Schultern, erstarrt im Hagel zünftiger Steinbrocken und Schmährufe, wartet dieses unschlüssige Grüppchen darauf, noch mehr aufs geschützte Helmdach zu kriegen. Es wehrt sich nicht. Nicht mehr, seit vor etwa  acht Tagen ein Polizeischuss einen 15-Jähringen tötete, der im Mob aufgetaucht war. Seither ist die Athener Hölle los.

Ein Schuss, ein Toter. Genug für wochenlange Riots mit systemzerstörender Kraft ? Anlass genug, die Stadt aus den Angeln zu brechen und sie in Schutt und Asche zu legen ? Was war vorher, warum war es und wo soll es hinführen ?Wer berichtet ? Keine einige Zeitung durchleuchtet die Hintergründe der Spannungen. Es gibt offenbar nur Vordergründe, und die kennt man zur Genüge. Zeitungen geben keine Antworten (mehr). Sie präsentieren ein Bild, interpretieren es auf ihre nichtssagende Art, und damit hat sich’s. Nichts hat mehr einen Grund, eine Ursache, es ist wie es ist, wer es frisst, frisst Schlechtes.

Wer sind sie, die Tobenden, die auch andere europäische Städte in Kleinholz zu legen trachten ?  Jede Hauptsadt weiß ihr Lied von ihnen zu singen, von den Autonomen, den Jungterroristen mit den hehren Zielen der Autoritätszerstörertums. Es sind Systemzerstörer, die naturgemäß auch keinen wie immer gearteten  Masterplan für den day after parat hätten, falls ihnen ihr vernichtendes Werk gelänge. Nachdem der selbstbefriedigende EU-Geist  Kompetenz und Kraft der Sícherheitskräfte jedes Mitgliedlandes zu lähmen bemüßigt war, sodass sich diese nicht einmal mehr selbst zu beschützen vermögen, ist es für Autonome ein Leichtes, ihr destruktives Kriegswerk auszuüben. Sehr zur Freude des jungen islamischen Mobs, der gleichzeitig in Paris und anderen europäischen Großstädten seit Jahren ungebremst seine Spuren zieht.

 

Brüderlein fein,  Abendland, sollst ruhig sein…

Die Autonomen und der islamische Mob sind Brüder. Längst unterstützen sie einander in ihrem Kriegsgebaren, das den Untergang ganzer Republiken fordert. Im Schutze der linken Stigmata-Geschoße Rassist!, Faschist!,  üben sie ihr Handwerk inzwischen immer unbehelligter aus, als die sakrosankten Racheengel an der Spitze einer kranken Gewaltmaschine mit totalitärem Forderungskatalog, wenngleich ihr Conduct anarchistischer – also anti-autoritärer -Prägung ist. Und die Polizei sieht tatenlos zu, wie kulturverwahrloste Subexistenzen den Staat mitsamt seinen Strukturen beschädigen. Da haben sich zwei gefunden : rabiate Linke und rabiate Moslems. Beide folgen dem selben Ruf nach Vernichtung des Abendlandes und seiner Kultur. Beide operieren bereits gezielt und gemeinsam. Beide stehen offensichtlich unter Artenschutz, sonst könnten sie sich nicht so rasch vermehren und Unheil anrichten, wie und wo immer es ihnen in den Sinn kommt. Wer hindert sie ?

Weit haben wir es gebracht mit unserem humanistischen Abendland, das inzwischen seiner Demontage alle Tore geöffnet hat. Die zerstörerischsten Lobbies scheinen dabei bestens geschützt durch einen generellen Schweigecodex, an den sich vor allem die Medien eisern halten und schnell bereit sind, die Reputation und Existenz eines Kritikers zu ruinieren, als die linksradikalen und islamischen Satanisten beim Namen zu nennen, die unsere Länder  in Höllen zu verwandeln trachten. Erst wenn einmal diese beiden systembestimmend werden, was absehbar ist, mag sich vielleicht so manches Medium an die Zeiten erinnern, da es noch die Freiheit bessen hätte,  über die Vorteile der Freiheit zu berichten, anstatt den heraufdräuenden Neo-Totalitarismen die Stange zu halten. Erst wenn das gewaltträchtige Diktat der Linken und des Islam den Medien das feige Maul gänzlich zuknebeln, werden Letztere ihr Versäumnis begreifen. Ehrenhaftigkeit beginnt nämlich bei der Berichterstattung. Insofern zählen unsere Medien zu den fiesesten Unterlassungslumpen, deren Tage allerdings schon gezählt sind..

05
Dez
08

Die Octopus-Connection

Der Fluch der Unfrohen…

Wer hat sich nicht schon darüber gewundert, warum es mit bestimmten Menschen einfach nicht möglich ist, gesund zu kommunizieren, eine Bekanntschaft zu pflegen, die ohne beschädigende Säure auskommt, oder Beziehungen einzugehen, die mehr bereichern als stets schmerzreich enden ? Was macht gewisse Menschen so unerfreulich ? Im letzten Attribut liegt bereits ein Hinweis, denn man wird feststellen, dass es sich hauptsächlich um unfrohe Menschen handelt.

Lässt man sich mit ihnen ein, wird man automatisch zum Bestandteil ihrer Unfrohheit, wodurch immer sich diese nähren mag. Einmal erfasst vom Tentakel ihres Antriebssystems, wird man gelegentlich gewahr, dass es einem solchen Unfroh-Menschen nach einer Weile wiederum gelungen ist, einem Energie abzuziehen, obwohl er sich die meiste Zeit sogar froh gezeigt hat. Haben diese Menschen ein Energieproblem ? Macht unfroh sein bedürftig ?

Das Unfroh-Sein scheint allerdings eher ein Bedürfnis zu sein, dem sich der andere gefälligst anschließen soll. Tut er es nicht, wird der Octopus schon dafür sorgen, dass dem andern eines Tages der Frohsinn vergeht. Octopus hat es nämlich drauf, anderen nicht nur die Laune systematisch zu vermiesen, sondern sogar das Leben anderer zu beschädigen. Ihm fehlt es vor allem an Emotionen, so man davon ausgeht, dass Unfroh-Sein keine Emotion, sondern ein Folge der Krankheit ist, die sich durch gänzliches Fehlen von Emotion auszeichnet. Der Octopus wird besonders dann unfroh, wenn er sich Menschen mit gut funktionierenden Emotionen gegenüber sieht. Das wurmt ihn, und er studiert das, was er nicht besitzt : deren Emotionen. Er imitiert, – ohne jenen inneren Bezug, den echtes Gefühl verlangt -, das Emotionsverhalten der anderen und lernt dabei, wie es funktioniert, bzw. wie und wann es wirkungsvoll einzusetzen sei. So schützen sich Psychopathen davor, als solche erkannt zu werden. Sie täuschen Reue vor, wo keine besteht, Mitleid, wo dieses grundsätzlich schweigt, Begeisterung, wo eine solche nie erfahren wurde. Der Richter soll ihm glauben. Psychologen tun es auch. Und unsereins glaubt ihm sowieso.

Liebe ? Ein Mensch ohne Einsicht, ohne Emotionen, ohne Respekt vor der Individualkultur eines anderen Menschen ist bestenfalls zu negativen Ausprägungen emotionsähnlicher Befindlichkeiten fähig, wobei Hass, Rache, Neid und Gier keine Emotionen, sondern eher Triebstimmungen sind. Visualisiert man das globale Vorhandensein von Kriegen, Bankrotten, Gewaltexzessen und Massenmorden, ist man geneigt, eine Überpräsenz von psychopathischen Octopussen zu vermuten. Dem ist aber gar nicht so – es sind nur jeweils eine handvoll Gestalten und deren Nutznießer, die derartige Lenkkräfte zu erzeugen vermögen. Einer handvoll Bankern und Brookern gelingt ein globaler Börsencrash, das Zusammenspiel eines kleinen Quartetts genügt oft, einen kriegerischen Flächenbrand zu entfachen, einem einzigen Scharlatan ist es gegeben, einen ganzen Staat zugrunde zu richten, etc..

Was ist das “Reizvolle” an diesen Psychopathen ? Ihre Emotionslosigkeit ? Ihre gigantische Verstellungskunst ? Ihr kompensativer Charme, der andere in ihren Bann zieht ? Ist es das äußerst raffinierte Überspielen ihrer inneren Unfrohheit durch Verhaltenseigenschaften und Botschaften, die vermeintlichen Frohsinn erzeugen sollen und es offenbar sogar tun ? Ist es die Lüge, die in ihnen chronisch triebfedert und deren operatives Verbergen ihnen sämtliche Vitalenergien abverlangt, wodurch sie wiederum so aktiv und selbstbewusst erscheinen ? Aus welchem Holz sind die emotionalen Betrüger geschnitzt, die hochprofessionellen MilliardärInnen mehrstellige Millionenbeträge entlocken ?

Ist es unsere Einsamkeit, die in uns eine Affinität zu solchen vermeintlich starken Geschöpfen erzeugt ? Schwäche, Gefühllosigkeit, Tarnung, Intransparenz, Manipulation, Betrug und Lüge – dieses Spektrum formt sich im psychopathischen Charakter zusammen, und es verwundert sehr, dass wir darauf immer wieder hereinfallen, im Großen wie im Kleinen. Ihm opfern wir unsere Stärke, unser Selbstvertrauen, unsere Aufrichtigkeit, Offenheit und Liebesbereitschaft, ordnen unsere Integrität dem Spektrum der Lügner und Betrüger unter, auf dass es uns oft nachhaltig beschädige. Ob wir zur Wahl gehen oder uns von der Wurstverkäuferin über den Tisch ziehen lassen : Octopoden sind zwar reich an der Zahl, doch wir sind ungleich mehr. Dennoch lassen wir uns besiegen und an den Rand drücken, lassen uns entwerten, entwürdigen und beschimpfen. Lassen und unfroh machen von der Gewissenlosigkeit einer hungrigen Spezies.

Wann kommt (für uns) der Tag, böse Miene zum bösen Spiel zu machen ? Ich probe schon.




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